Kommunikationsstelle: Haltung zeigen, Austausch fördern, Einblicke schaffen
2025 haben wir unsere Kommunikationsarbeit kontinuierlich weiterentwickelt und gefestigt. Die etablierten externen Kanäle wurden regelmässig mit relevanten und zugänglichen Inhalten bespielt und verzeichneten einen stetigen Zuwachs an Reichweite und Interaktionen. Gleichzeitig fiel mit der erfolgreichen Einführung einer internen Kommunikationsplattform der Startschuss für den gezielten Aufbau der internen Kommunikation. Beide Entwicklungen stiessen intern wie extern auf positive Resonanz und markieren wichtige Meilensteine in der Professionalisierung unserer Kommunikation.

Die externe Kommunikation wurde über das ganze Jahr hinweg auf Webseite, LinkedIn und Instagram fortgeführt. Der inhaltliche Schwerpunkt lag auf Beiträgen mit fachlichem Mehrwert: So thematisierten wir unter anderem die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in unserer Arbeit, den Einsatz Unterstützter Kommunikation sowie die Aufgaben unserer Fachstellen und deren Bedeutung für die Organisation. Ergänzt wurden diese Inhalte durch persönliche Geschichten rund um unsere Klientinnen und Klienten. All das ermöglicht Einblicke in den Alltag unserer Institution und macht unsere Arbeit greifbar. Die kontinuierliche Bespielung der Kanäle führte zu einem leichten, aber stetigen Zuwachs an Follower:innen und bestätigte uns in der gewählten Ausrichtung. Ein besonderer Akzent in der externen Kommunikation war eine erstmals umgesetzte HR-Kampagne als Pilotprojekt. Im Zentrum stand
dabei unsere Haltung: Selbstbestimmung stärken und Menschen individuell begleiten. Mit einem neuen, niederschwelligen Ansatz – dem Kennenlernen ohne vorgängige Bewerbung in Form von offenen Kennenlerncafés – wurden bewusst neue Wege beschritten. Die Kampagne erzielte hohe Klickraten und positive Einzelrückmeldungen; die Auswertung der Erfolgsquote ist aktuell noch im Gang.

Parallel zur externen Kommunikation wurde der Ausbau der internen Kommunikation gezielt vorangetrieben. Mit der Einführung der internen Plattform Eliza wurde ein zentrales Gefäss geschaffen, über das übergreifende Informationen aus Stiftungsrat und Geschäftsleitung für alle Mitarbeitenden zugänglich sind. Zusätzlich entstand ein Alltagskanal, in dem Mitarbeitende aus allen Bereichen Einblicke und Informationen aus ihrem Arbeitsalltag teilen können.

Die Plattform ist bewusst dialogorientiert angelegt und lädt zum Kommentieren, Austauschen und Einbringen eigener Themen ein. Nach einer Schulung für alle Mitarbeitenden ist die Einführung gelungen, die Nutzung etabliert sich
zunehmend. Im kommenden Jahr sollen weitere Formate folgen, die den Austausch und die
Vernetzung zusätzlich fördern. Neben der Regelkommunikation begleiteten wir zudem verschiedene besondere Anlässe kommunikativ, darunter das Jubiläumsfest im Ilgenpark, die Einführung der Namenszeichen im Ilgenmoos sowie das Ilgenhaldefest am Standort Fehraltorf.

Insgesamt war die Kommunikationsarbeit geprägt von der kontinuierlichen, qualitativ hochwertigen Bespielung der bestehenden Kanäle und dem gleichzeitigen Aufbau neuer Strukturen, insbesondere im internen Bereich. Besonders freut uns, dass wir unsere inhaltliche Ausrichtung weiter schärfen konnten und der Einstieg in die interne Kommunikation gelungen ist. Für das kommende Jahr steht das Dranbleiben im Vordergrund mit dem Ziel, die interne Kommunikation weiter zu aktivieren und den bereichsübergreifenden Austausch nachhaltig zu stärken