Für den Ilgenpark war es kein einfaches Jahr. Es galt Führungspositionen neu zu besetzen und verschiedene Themen mit Entwicklungsbedarf anzupacken. Mit immensem Einsatz aller Beteiligten konnten im Laufe vom 2024 erste Schritte gegangen werden, um die Rahmenbedingungen zu verbessern. 2025 gehen wir mit dem Wissen an, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Zu Beginn des Jahres wurde der Handlungsbedarf am Standort Ilgenpark immer deutlicher spürbar. Viele Stellen waren nicht dauerhaft besetzt und wurden mit temporärem Personal abgedeckt. Die Strukturen innerhalb der Führung waren veraltet, einige Themen nicht auf dem angestrebten Standard. Für viele Mitarbeitende war die Situation unbefriedigend.

Die Stiftungsrat hat sich in der Folge intensiv dem Entwicklungsprozess angenommen. Pia Kasper wurde als Standortleiterin ad Interim eingesetzt. Mit gemeinsamem Effort konnten seit dem fast alle offenen Stellen besetzt werden.

Neue Führungsinstrumente wurden eingeführt, Prozesse klarer strukturiert und die Teamkultur mit regelmässigen Sitzungen wiederbelebt, Vertrauen neu aufgebaut.

Bei all diesen grossen Herausforderungen gilt es, die eindrückliche Leistung der Teams vor Ort hervorzuheben. Oder um es mit den Worten von Pia Kasper zu sagen: «Der unermüdliche Einsatz, der für die Klientinnen und Klienten geleistet wurde, hat mich sehr beeindruckt. Ihnen fehlte es an nichts, dank der professionellen Haltung aller Mitarbeitenden.»

Die Aufbruchsstimmung wurde im letzten Quartal gefestigt durch das Erarbeiten der Ziele für 2025, in einem gemeinsamen Prozess aller Leitungspersonen. Dazu zählt neben dem Fortsetzen des eingeschlagenen Weges, die Einführung des neuen Begleitkonzeptes. Dieses stellt die Umsetzung der UNBRK in der Praxis sicher. Auch hier ist eine Bündelung der Kräfte aufgegleist in Form einer engeren Zusammenarbeit mit dem Ilgenmoos, dem zweiten Standort der Stiftung Ilgenhalde für erwachsene Klientinnen und Klienten.

Um den interdisziplinären Austausch zu stärken und von Synergien zu profitieren, haben die beiden Standorte mit Begleitung durch die Leiterin Qualitätsmanagement Andrea Ruedi, im Rahmen einer gemeinsamen Tagung die Einführung vorbereitet. Es war ein Austausch, der von allen Beteiligten als grosser Gewinn geschätzt wurde.

Und dann steht dem Ilgenpark im kommenden Jahr noch ein Höhepunkt bevor, für den erste Vorbereitungen anlaufen: Der Standort feiert sein 40-jähriges Jubiläum. Verschiedene Aktivitäten sind geplant, bei denen die Klientinnen und Klienten im Mittelpunkt stehen.

Ebenfalls im Gange ist der Auswahlprozess für die Besetzung der Stelle der Standortleiterin, der mit grosser Sorgfalt geführt wird. Bis dahin leitet Pia Kasper weiterhin den Ilgenpark, um zusammen mit dem Stiftungsrat einen optimalen Übergang sicherzustellen. «Es liegt uns am Herzen, diesen Ort in gute Hände zu geben. An eine Person, die nah an den Mitarbeitenden ist, die dabei unterstützt gemeinsam die gesetzten Ziele zu erreichen und Vertrauen und Respekt fördert», so Pia Kasper.