Ilgenhalde: Gemeinsam durch ein bewegtes Jahr
Herausfordernd, abwechslungsreich, bewegt – mit diesen Worten beschreiben die vier Bereichsleitenden Gesine Maier, Leiterin Bereich Schule, Nadja Staffelbach und Jeannette Zollinger, Co-Leiterinnen Bereich Wohnen, sowie Yvette Rohr, Leiterin Bereich Therapien, das Jahr 2025. Gemeinsam leiten sie den Standort Ilgenhalde und blicken auf ein Jahr zurück, das von zahlreichen Neuerungen geprägt war.
Es waren insbesondere zwei Themen, die den Standort Ilgenhalde im vergangenen Jahr begleitet haben. Zum einen führten personelle Wechsel zu einer Neuorganisation der Führung. Neben dem Start von Sonja Anderegg als neue Gesamtleitung im Sommer war auch der Wechsel in der Leitung des Bereichs Therapien prägend. Nach der Pensionierung von Irena Giacometti im Februar übernahm Yvette Rohr diese Aufgabe. Sie hat sich in ihrer neuen Rolle gut eingelebt und führt das Therapieteam mit grosser Freude, fachlicher Klarheit und spürbarem Engagement.

Zum anderen beschäftigten den Standort die erneut gestiegenen Anfragen nach freien Plätzen. Deutlich wurde, wie rar geeignete Angebote für Kinder und Jugendliche mit hohem Begleitbedarf im Kanton sind. Die Not vieler Familien ist gross, der Bedarf an einem Angebot wie jenem der Ilgenhalde enorm. Umso mehr freut es uns, dass wir auch zwei Schüler aufnehmen konnten, die zuvor kaum oder gar nicht beschult waren. Für sie bedeutete der Start in der Ilgenhalde weit mehr als einen Schulplatz: Er eröffnete erstmals einen verlässlichen Rahmen, in dem Entwicklung möglich wird. Genau in solchen Momenten wird sichtbar, wofür wir unsere Arbeit leisten: Wenn ein junger Mensch einen Ort findet, an dem er oder sie sich im eigenen Tempo weiterentwickeln kann. Die vielen kleinen und grösseren Entwicklungsschritte der Kinder und Jugendlichen sind unser grösster Ansporn und bestätigen uns immer wieder neu in unserer Aufgabe.
Das anspruchsvolle Jahr 2025 hat einmal mehr gezeigt, wie stark unsere Teams sind. Im Alltag wird deutlich, mit wie viel Engagement und Freude unsere Mitarbeitenden mit den Kindern und Jugendlichen arbeiten, auch dann, wenn die Herausforderungen gross sind. Diese hohe intrinsische Motivation spiegelt sich auch in den Ergebnissen der diesjährigen kantonalen Personalbefragung. Wir können auf eine breite fachliche Kompetenz und grosse Verlässlichkeit unserer Mitarbeitenden zählen. Das gibt Sicherheit im täglichen Arbeiten. Gleichzeitig nehmen wir aus der Befragung mit, dass die Weiterentwicklung des Standorts als guter Arbeitsort eine zentrale Aufgabe bleibt. Denn nur wenn sich Mitarbeitende einbringen, entfalten und weiterentwickeln können, ist eine hochwertige Begleitung der Kinder und Jugendlichen langfristig möglich. Dies verstehen wir als eine Aufgabe, die weit über das Berichtsjahr hinausreicht. Ein besonders freudiges Ereignis war auch 2025 das Ilgenhaldefest, das im September bei bestem Wetter zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzog. Es erfüllte uns mit grosser Freude, dass das Fest erneut viele Begegnungen zwischen unseren Schülerinnen und Schülern, den Gästen, Mitarbeitenden aller Standorte sowie erwachsenen Klientinnen und Klienten ermöglichte. Ein weiteres Highlight war die Erweiterung des Angebots auf dem Pausenplatz: Dank der grosszügigen Spende der Huber+Suhner Stiftung konnte eine Rollstuhlschaukel realisiert werden. Sie bietet nicht nur ein wertvolles Bewegungsangebot, sondern bereitet den Kindern und Jugendlichen einfach auch grosse Freude.

Das Jahr 2025 hat den Standort Ilgenhalde stark gefordert, darin sind sich die vier Bereichsleitenden einig. Gleichzeitig konnten viele positive Erfahrungen mitgenommen werden. Es hat sich eine neue Qualität der Zusammenarbeit entwickelt: Über die Bereiche Schule, Wohnen und Therapie hinweg ist der Standort noch enger zusammengewachsen, und auch der Austausch mit den Erwachsenenstandorten hat an Tiefe gewonnen. Die vier Bereichsleitenden sind einer Meinung: